Beaghmore Stonecircles       Google Earth

Cookstown

nördlich der A505 zwischen Cookstown und Omagh
north, off the A505 between Cookstown and Omagh

Diese Anlage wurde erst 1965 von Torfstechern entdeckt. Nicht weniger als sieben Steinkreise bietet dieser Komplex prähistorischer Monumente sowie mindestens ein Dutzend Hügelgräber, zehn Steinreihen und verschiedene nicht so hervorstechende Dinge wie beispielsweise die zerfallene Begrenzungsmauer einer früheren Periode. Die Steinkreise, Steinreihen und Gräber stammen aus der frühen Bronzezeit aus 2.000-1.200 vor Chr. Alle Steinkreise, einer ausgenommen, erscheinen paarweise mit einem dazwischen liegenden Grabhügel aus meist eher kleinen Steinen, obwohl sich zwei wesentlich größere Steine im Steinkreis G befinden. Steinkreis E (Bild 1) steht allein und unterscheidet sich insbesondere von den paarweise angeordneten Kreisen durch seine etwas gößeren Steine, die auch als Drachenzähne bezeichet werden. Ein kleines Grab ist offensichtlich in diesen Steinkreis am südöstlichen Rand mit einbezogen und zwei Steinreihen, einer mit größeren, der andere mit kleineren Steinen tangieren dieses in nordöstliche Richtung. Eine weitere, aus kleinen Steinen bestehende Reihe verläuft nach Osten und ähnliche Reihen, eine davon mit mächtigen Steinen, verlaufen radial von den Grabanlagen aus nach Nordosten. Die gesamte Anlage mit Steinkreisen und Steinreihen repräsentiert eine umfangreiche Organisationsarbeit und Leistung aber ihre eigentliche Funktion bleibt unbekannt. Es könnte sich um einen wichtigen Ort für religiöse Zwecke oder einen Versammlungsort für gesellschaftliche Zwecke gehandelt haben; es wird aber auch vermutet, dass es sich hier um eine Art Observatorium für Sonnen-, Mond- oder Sternereignisse handelte. Zwei der Steinreihen und die lange Steinreihe sind scheinbar zum Sonnenaufgang zur Tages- und Nachtgleiche ausgerichtet, ein anderer orientiert sich wahrscheinlich am Mondaufgang an diesen Tagen. Kürzlich durchgeführte Ausgrabungen haben ergeben, dass sich noch wesentlich ältere Steinringe unter diesen sichtbaren sieben befinden. Zur Zeit ihrer Errichtung befanden sich diese Steinsetzungen nicht in einer Moorlandschaft, sondern in einer teilweise bewaldeten Landschaft mit Birken, Erlen, Haselnusssträuchern und Eichenbäumen. Leider hat man das Umfeld dieser einzigartigen Anlage so sehr gepflegt und "schön angelegt", dass die eigentlich recht magische Stimmung meiner Meinung nach fast verloren gegangen ist.
This monument was first discovered in 1965 by farmers. As well as seven stone circles this complex of prehistoric monuments includes at least a dozen round cairns, ten stone rows and also several less prominent features which may be the collapsed field walls of an earlier period. The stone circles, stone rows and cairns belong to the earlier part of the Bronze Age, about 2000-1200 BC. All but one of the stone circles occur in pairs, each pair with a small cairn positioned in between. Most are built of quite small stones, although two much larger stones have been incorporated into circle G. Stone circle E (image 1) stands alone and is distinguished from the paired circles by its slightly larger upright stones known as "the Dragon's Teeth". A small cairn has apparently been incorporated on the SE side and two stone rows, one of large and the other of small stones, run tangentially from the cairn towards the NE. Another row of small stones extends to the E and similar rows, some built of very large stones, radiate from the cairns associated with the other stone circles, also generally towards the NE.The construction of the circles and rows certainly represents considerable organisation and effort but their precise function remains uncertain. They could mark focal points for religious and/or social gatherings, but it has also been argued that such sites may have been intended as observatories for particular lunar, solar or stellar events. Two of the stone rows and the long row of large stones point to sunrise at the time of the solstice, and another may be orientated towards moonrise at the same period. It is known from recently excavations, that much older rings lie undernieth these rings. Originally the monuments at Beaghmore stood not in the open landscape dominated by peat formation wich characterises the area today, but in a partly wooded environment of birch, alder, hazel and oak trees. Unfortunately the surrounding area has been maintained "beautifully" so much that the quite magic tendency is nearly lost.








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