römische Wasserleitung       Google Earth

Mechernich-Breitenbenden

im Ort fährt man an der Kirche bergauf in Richtung Friedhof bis zur nächsten Gabelung. Das Teilstück der Wasserleitung befindet sich genau zwischen den beiden abzweigenden Straßen, versteckt im Gebüsch.
follow the road uphill from the church to the graveyard (Friedhof) until you reach the next junction. The roman water pipeline is to be found just between the junction of the two small roads, well hidden under bushes.

in Mechernich-Breitenbenden befindet sich ein sehr gut erhaltenes Teilstück der römischen Wasserleitung aus der Eifel nach Köln. Vor 2000 Jahren war das heutige Köln unter dem Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensis die Hauptstadt der römischen Provinz Niedergermanien. Zur Versorgung mit frischem Wasser, das Wasser des Rheins entsprach wohl damals nicht dem Geschmack der Römer, bauten sie eine mehr als 95 km lange Wasserleitung, die ständig frisches Wasser aus den Quellen in der Eifel lieferte. Die Erbauer haben hierbei eine Glanzleistung vollbracht, mussten doch zahlreiche Täler überwunden und dabei ein ständiges Gefälle aus dem Quellgebiet über die gesamte Strecke eingehalten werden. Die Rekonstruktion eines Aquäduktes findet man ganz in der Nähe im Ort Vussem. Auf dem Foto rechts kann man sehr gut die Kalksinterablagerungen sehen. Später fanden Steine und Kalksinter zum Bau von Kirchen, Klöstern und Burgen Verwendung. (siehe nächste Seite)
near the village of Mechernich-Breitenbenden one can see a well preserved part of the roman water pipeline leading from the Eifel to Cologne. About 2000 years ago Colonia Claudia Ara Agrippinensis, known today as Köln or Cologne, was the capital of the roman province Niedergermanien. The Romans wanted to be supplied with drinking water, but not from the river Rhine, this did obiously not match their taste, so they built a water pipeline, about 60 miles long, starting in the Eifel, west of Cologne. The builders did very well, because they had to cross many valleys by aqueducts. A reconstruction can be visited in the nearby village of Vussem. The picture on the right shows the sinter deposits on both sides. Later stones and sinter deposits were used for new buildings like churches, abbeys and castles. (see following page)




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