Fuller's Sugar Loaf      Google Earth

Brightling

ortsnah in einem Feld südwestlich der Ortsmitte an der Straße von Battle nach Heathfield in der Nähe des Weilers Woods Corner
near the village in the south-west side of Brigthling park in a meadow off the Battle Heathfield road near the hamlet of Woods Corner

dieses kegelförmige Gebäude erhebt sich mit einer Höhe von 10,70 Metern über einer kreisförmigen Basis mit einem Durchmesser von 4,60 Metern. Es besitzt ein Portal und hat etliche Fenster, die jedoch bis auf eines alle verschlossen sind. Das Bauwerk diente lange Zeit als Wohnunterkunft und wird heute oft noch als Landvermessungspunkt genutzt. Den "Zuckerhut" kann man ganz aus der Nähe betrachten, wenn man den Weg entlang geht, der zwischen den Feldern verläuft. In den frühen 1960iger war der Sugar Loaf nahezu zerfallen. Der Landwirt Mr. Baker, auf dessen Grund und Boden das Gebäude steht, betrachtete es als eine zu große Belastung und kündigte an, es vollends abzureißen, wenn sich nicht jemand fände, der es als Geschenk annehmen würde. Die Archeological Society der Grafschaft Sussex lehnte das Angebot ab mit der Begründung, es handele sich hierbei nicht um ein historisches Gebäude. Auch die Verwaltung von Battle und die Grafschaftsverwaltung lehnten es ab, Geld der Steuerzahler in die notwendige Restaurierung zu investieren. So wurde der "Repair the Sugar Loaf Fund" durch Major Grissell von Brightling Park ins Leben gerufen wodurch in kurzer Zeit 450 zur Verfügung standen. 1961 konnte so in einer zweiwöchigen Aktion der Sugar Loaf instand gesetzt werden. Anschließend erklärte sich die Grafschaftsverwaltung dann doch bereit, die Kosten zur weiteren Erhaltung des Bauwerkes künftig zu übernehmen. Zwei Geschichten ranken sich um das sehr merkwürdige Gebäude: Die erste berichtet von einer Wette John Fullers, als dieser sich in London aufhielt und behauptete, von seinem Anwesen aus den Kirchturm der St. Giles Kirche des Nachbarortes Dallington sehen zu können. Bei seiner Rückkehr nach Brightling stellte er fest, dass dies nicht stimmte. Um seine Wette dennoch zu gewinnen, errichtete er in einer Nachtaktion den Sugar Loaf. Diese Geschichte könnte durchaus stimmen, denn der Sugar Loaf hat tatsächlich eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit der Kirchturmspitze der Kirche von Dallington (Bilder 2 und 3). Darüber hinaus wurde das Gebäude einst als "Nichts als durch Lehm zusammengehaltene Steine" bezeichnet, was auf eine Erbauung in großer Eile schließen lässt. Die zweite, weniger bekannte Geschichte erzählt, dass Fuller den Kegel errichtete, damit Leute, die in der Nähe vorbeikommen und das Gebilde aus einiger Entfernung sehen, glauben sollten, er hätte eine Kirche erbaut und ihm deswegen besondere Ehre erböten. Eine Datierung des Gebäudes erwies sich als schwierig, die Bauzeit liegt wahrscheinlich zwischen 1810 und den späten 1820er Jahren. Architekt des Gebäudes war Fuller wahrscheinlich selbst, unterstützt von einem ortsansässigen Maurer, denn das Gebilde ist unfachmännisch erstellt, und geht daher wohl nicht auf das Konto eines professionellen Architekten (Innenaufnahme Bild 4). Auf einer Anhöhe mitten im Brightling Park steht ein kreisrundes Gebäude mit Kuppeldach im griechischen Stil, der Rotunda Temple (Bild 3) Es hat eine Höhe von rund 7,60 Metern und Stufen führen zu einer Tür die Fuller's Herrenhaus genau gegenüber liegt. Im Ort erzählt man sich, dass Fuller dort dem Glücksspiel fröhnte, aber auch, dass er sich dort mit Damen vergnügte, die nicht gerade der "feinen Gesellschaft" zugehörig waren... Mehr zu "Mad Jack" siehe unter "Fuller's Pyramid"
this conical-shaped building stands 35ft high on a circular base 15ft in diameter. There is an entrance porch and it has several windows. Only one of these windows has not been blocked up. The structure was used as a residence for many years. The structure is often used today as a surveyor's point. One can view the Sugar Loaf closely by using the public footpath running between two fields. In the early 1960s the Sugar Loaf was nearly demolished. Farmer Mr. Baker, on whose land the Sugar Loaf stood, thought it too much of a liability and proposed to knock it down if he found no-one to accept it as a gift. The Sussex Archaeological Society turned down the offer saying it was not a historic building. Neither Battle Council nor the county council were prepared to spend ratepayer's money on the necessary renovation, so a private "Repair the Sugar Loaf Fund" was started by Major Grissell of Brightling Park. This quickly raised 450 and the structure was renovated over a two-week period in 1961, whereupon the County Council finally agreed to finance its future upkeep. Two stories arise from this strange building. The first tells of a wager made by Fuller while away in London, claiming he could see the spire of St. Giles Church, Dallington from his estate. On his return he found this to be untrue and to win the wager he had the Sugar Loaf erected in one night. This story could well be true as there is a remarkable similarity between the top of Dallington Church (images 2 and 3) and the Sugar Loaf. Furthermore the Sugar Loaf has been described as "nothing more than stones held together by mud" which suggest it was put up in a great hurry. The second story, which is not very common, suggests that Fuller put up the cone so that people passing trough the neighbourhood and viewing the structure from a distance would believe he had erected a church and consider him a good man for doing so. It is difficult to put a date on the building of the Sugar Loaf, but possibly it was between 1810 and the late 1820's. The architect was probably Fuller himself, helped by a local mason, as the structure is too weak to have been designed by a professional architect (inside image 4). Situated in the middle of Brightling Park on top of a little slope, stands a circular domed building in the Grecian style, the Rutunda Temple (image 3). It is 25ft high and has steps leading up to a door which faces Fuller's mansion. One local story suggests that the Temple was used for gambling sessions, and another that Fuller entertained his lady friends there - ladies of ill-repute. More about "Mad Jack" look at "Fuller's Pyramid"




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