Walfangstation / whaling station     Google Earth

Bunavoneadar / Nord Harris

wenige Kilometer westlich von Tarbert an der B887
few miles west off Tarbert off the B887

der Schornstein der Walfangstation steht noch immer unweit der Hauptstraße die durch Bunavonadar führt. Er ist zwar schon lange außer Betrieb aber im frühen 20. Jahrhundert wurde die Anlage von einer norwegischen Gesellschaft betrieben und der infernalische Gestank machte die Walfangstation zu einem der unvergesslichsten Orte Schottlands. Die Insel im Hintergrund ist Taransay. Abgesehen von der wunderschönen Landschaft gibt es zur heute zur Ruine verfallenen Walfangstation eine kuriose aber wahre Geschichte. Während des Ersten Weltkrieges wurde die Anlage geschlossen. Im Jahre 1922 erwarb Lord Leverhulme die Walfangstation die er noch im gleichen Jahre wiedereröffnete. Es war derselbe Lord Leverhulme, der die Garry Bridge erbauen ließ und auch hier hatte er eine skurrile Idee: er wollte das Walfleisch zu Würstchen verarbeiten und diese nach Afrika exportieren; doch auch dieses Vorhaben stellte sich als Fehler heraus. Leverhulme starb 1925 und die Walfangstation wurde stillgelegt. 1950 wurde sie nochmals durch ein norwegisches Unternehmen für rund zwei Jahre in Betrieb genommen und nach ihrer Schließung endgültig sich selbst überlassen. Es wird in letzter Zeit die Frage diskutiert, ob man aus dieser Anlage nicht eine Touristenattraktion machen könnte.
the chimney of the whaling station still stands beside the road at Bunavoneadar. It is now disused but in the early 20th century it was operated by a Norwegian whaling company and the smell, apart from anything else, made it one of the most unforgettable landmarks in Scotland. The island in the background is Taransay. Apart from the beautiful landscape there is a true story about the now ruined whaling station. During World War I it was closed down and bought and reopened later by Lord Leverhulme in 1922. The same Lord Leverhulme who built the Garry Bridge had another odd idea: he intended to turn whale meat into sausages to export them for people in Africa, but also this idea turned out as a failure. Leverhulme died in 1925 and the whaling station was abandoned. In 1950 it was again reopened for about two years and then it has been fallen into decay. The huge chimney still stands as a reminder of more prosperous times. Maybe it will be turned some day into a tourist attraction




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