Cairnholy I       Google Earth

Creetown / Dumfries & Galloway

abseits der A75 zwischen Gatehouse of Fleet und Creetown, gut beschildert
off he A75 between Gatehouse of Fleet and Creetown, clearly singposted

Grabanlagen dieser Art für ihre Vorfahren waren den frühen Bauernfamilien, die hier im Neolithikum vor 6.000 bis 4.000 Jahren lebten, überaus wichtig. Der Name "Cairnholy" stammt aus dem gälischen "Cairn Ulaidh", was soviel wie "Schatzgrab" bedeutet. Es wurde immer wieder vermutet, dass Hügelgräber große Schätze bergen, aber die Bevölkerung unterließ aus Furcht vor der Rache der Götter die Plünderung der Gräber. Bei Ausgrabungen 1949 wurden Feuersteine und Töpferwaren aus dem Neolithikum gefunden. Man weiß nur wenig über die Bestattungen selbst, da der saure Boden die meisten Knochen noch vor den Ausgrabungen zersetzt hat. Aber Grabbeigaben haben die Zeit überdauert. So wurde überraschender Weise ein ziemlich exotisches Stück in der äußeren Kammer gefunden, ein Teil einer Axt aus Jadeit, einem schönen grünlichen Stein, der aus einer Alpenregion importiert worden sein muss. Äxte aus Jadeit waren Prestigeobjekte, die Reichtum und Wohlstand ihrer Besitzer verkörperten. Nur einen Steinwurf weiter steht "Cairnholy II" (nächste Seite). Die Grabkammern dieser Gräber sind ziemlich gleich gebaut, aber hier fällt die gebogene Fassade aus stehenden Steinen auf, die fast wie ein Theatervorhang den Vorhof abschließt. Die Grabkammern beider Anlagen bestehen aus einer inneren und einer äußeren Kammer. Es ist ungewöhnlich, dass die innere Kammer kistenartig gebaut und von der äußeren Kammer her vollkommen unzugänglich ist. Man vermutet, dass die innere Kammer die ursprüngliche ist und dass die äußere Kammer, sowie die Fassade und der Vorhof später hinzugefügt wurden.
tombs for the ancestors were important to the early farming communities that lived here in the neolithic period between 6,000 and 4,000 years ago. The name "Cairnholy" derives of the Gaelic "Carn Ulaidh" meaning "treasured cairn". Cairns were often thought to hold great wealth but local people were usually too afraid to open them for fear of venegance from their gods. During excavations in 1949 pottery and flints from the Neolithic period were found. Little is known about the burials themselves for the acid soil conditions had dissolved almost all the bones before the tombs were excavated. But objects buried with the dead survived. One item in particular war quite exotic - part of an axe made from jadeite, found in the outer chamber here. Jadeite is a beautiful green stone that was imported from a source in the Alps, and jadeite axes were clearly prestigious objects reflecting the power and wealth of their owners. Just 150m further up the track is Carnholy II (following page). The chambers of these graves are very similar but here there is a magnificent curving facade of standing stones that forms the backcloth to a forecourt in front of the tomb. The chambers of both tombs consist of an inner and an outer compartment. It is odd that the inner compartment was built as a box, closed an inaccessible from the outer one. It is thought that the inner chambers were the original tombs and that the outer chambers, and the facade and fourecourt here, were added later.




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