Eiserner Mann     Google Earth

Dünstekoven / Swistal

aus dem Ort Heimerzheim kommend, biegen Sie in Dünstekoven links in die Waldstraße ein und fahren bis zum Parkplatz. Wandern Sie dann rund 2km schnurstracks in den Wald hinein bis Sie zum Ziel gelangt sind. Im Wald beschildert.
leaving Heimerzheim behind, turn in Dünstekoven into Waldstraße to your left and proceed until you reach the parking lot. Walk for about 1,5m straight ahead into the forest until you reach your target. Signposted.

mitten im Kottenforst ragt seit Jahrhunderten ein Geheimnis umwitterter Eisenpfahl aus der Erde an einer Kreuzung von fünf Waldwegen. Er hat einen ungefähren Querschnitt von 0,21 x 0,10m, ist insgesamt 2,18m lang, steht ungefähr 1m tief in der Erde und weist an seinem im Boden steckenden Ende eine hammerkopfartige Verbreiterung auf, die bei Ausgrabungen 1978 entdeckt wurde. Diese Art Anker hat den Eisernen Mann wohl davor geschützt, aus dem Boden gerissen zu werden, wie es bereits mit einem Traktor versucht wurde. Völlig unklar ist, woher der Eisenbarren stammt und warum er hier steht. Er wird urkundlich bereits 1625 erwähnt und wurde möglicher Weise im Jahre 1727 umgesetzt. Es wurde nachgewiesen, dass der Eiserne Mann genau in der Verlängerung der Mittelachse des Brühler Schlosses steht. Vielleicht wurde er tatsächlich umgesetzt um als Vermessungspunkt zu dienen. Aber das Eigenartige ist: er rostet nicht! Nach Jahrhunderten unter freiem Himmel dürfte eigentlich nicht mehr viel von ihm übrig geblieben sein. Vielleicht diente er den Römern aber auch beim Bau der römischen Wasserleitung, die hier in unmittelbarer Nähe verläuft? Der Eiserne Mann dürfte rund 450kg wiegen und ca. 2 Tonnen erzhaltiges Gestein und ca. 800kg Holzkohle waren vonnöten, um ihn herzustellen; damit war er wohl zu seiner Zeit sehr wertvoll; sollte er wirklich nur hergestellt worden sein, um ihn unter freiem Himmel einfach aufzustellen? Natürlich ranken sich auch Sagen um den Eisernen Mann: ein Mädchen muss um Mitternacht dreimal um ihn herumgehen und ihn küssen, will sie den richtigen Mann finden; betrachtet man das obere Ende der Eisensäule (Bild 3), kann man annehmen, dass er schon lange auf diese Weise geküsst wird....
in the midst of the Kottenforst a mysterious iron stake rises up out of the ground at a crossing of five forest paths for centuries, called "Eiserner Mann" (Iron Man). It has an approximate cross section of 8,27 x 3,94 inch, it is altogether 7,15ft long and put about 3,25ft deep in the ground and features at its lower end a hammer-head-like widening, which was discovered during excavations in 1978. This anchor-like part protected the Iron Man probably from being torn off the soil how it was once tried with a tractor. It is completely uncertain where the iron pole comes from and why it stands here. It was mentioned already in 1625 and was possibly moved a short distance in the year 1727. It is proven that the Iron Man stands exactly in the extension of the axle center of the Brühl Castle. Perhaps it was moved to serve as a survey point? But the strange fact is: it doesn't rust! After centuries being exposed to air and rain there should be nearly nothing of it remaining, but it still stands. Had it anything to do with the building of the Roman water pipeline, which runs close to it? The Iron Man weighs approximately 990lbs and about 2 tons of rock and ca. 1.760lbs of charcoal were necessary in order to manufacture it; thus it was probably at its time very valuable; should it have been really only manufactured, just in order to put it up in the open air? Also legends are woven around the Iron Man: a girl has to go around it at midnight three times and has to kiss it, if she wants to find the perfect husband; if you take a closer look at the upper end of the iron stack (image 3), you can assume that it has been kissed in this way already for a long time....





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