Garry Bridge - Bridge to Nowhere  
Tolsta
folgen Sie der Straße von Tolsta aus nach Norden, bis diese kurz vor der Brücke endet
follow the road from Tolsta northwards, until it ends not far from the bridge
am Ende der Straße von Tolsta spannt sich eine wunderschöne Betonbrücke über eine Schlucht. Nur wenige Meter dahinter verschwindet das, was einst eine Straße werden sollte, in der einsamen Moorlandschaft. Die Brücke führt nach "Nirgendwo". Sie war für die Menschen damals wesentlich eindrucksvoller; für unsere Generation des 21. Jahrhunderts sind gigantische Autobahnbrücken ein gewohnter Anblick. Garry Bridge war der erste Schritt zur Verwirklichung einer Straße, die ein gewisser Lord Leverhulme (Bild 2) in den 1920er Jahren geplant hatte und die an der Ostküste entlang führen sollte, von Stornoway nach Ness. Die Ingenieure hatten sich bereits für die einfachste Methode entschlossen, und die Route quer durch das Moor geplant, wie sie es gewöhnt waren. Leverhulme äußerte sich mit einem klaren "Nein!" Er wollte die Küstenstraße, die wohl eine der spektakulärsten Küstenstraßen Europas geworden wäre, gebaut im harten Lewis-Gneis, hoch über den steil abfallenden Klippen. Nachdem Leverhulme plötzlich von seinem Vorhaben abließ, betrachteten die Einheimischen die Brücke, die jetzt keinen Sinn mehr machte, als Denkmal für einen Traum, der nicht wahr wurde. Garry Bridge liegt hoch über einer der schönsten Buchten der Äußeren Hebriden. Lord Leverhulme hatte auch eine kuriose Idee zur weiteren Verwendung der Walfangstation von Bunavoneadar.
at the end of the Tolsta road there is a magnificent concrete bridge across a gorge. A little way beyond it, the road peters out unfinished, in the moor. The bridge leads nowhere. It was even more impressive when it was built, in the early 19-twenties, than it is today; it wasn't dwarfed in our mind's eye by the concrete monsters of the motorways. It was the first stage in a road Lord Leverhulme (image 2) planned to construct along the east side of Lewis from Stornoway to Ness. The engineers mapped a line across the moor by the easiest route, as they were trained to do. Leverhulme said, "No!" He wanted to follow the coast: hacking what would have been one of the most spectacular roads in Europe out of the hard Lewisian gneiss, dropping sheer to the sea, hundreds of feet below. When Leverhulme abruptly abandoned his schemes, many people saw the bridge that had no purpose as an appropriate memorial for the dream that failed. Garry Bridge overlooks one of the loveliest beaches in the Western Isles. Lord Leverhulme had another odd idea about how to use the whaling station at Bunavoneadar.
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