Königsstein       Google Earth

Westerhausen

nördlich von Westerhausen, nicht zu übersehen
north of Westerhausen, well visible

die markante Sandsteinfelsgruppe - genannt "der König", "Kenstein" (Verkündungsstein) oder auch "Kamelfelsen" ist weithin sichtbar und hat offenbar in prähistorischer Zeit eine zentrale kultische Bedeutung gehabt. In seinem östlichen bizarren Felsgrat wurden mehr als 30 über 1m große etwa 20 bis 30cm starke Steinscheiben herausgearbeitet und für nicht bekannte, möglicher Weise mit einem Sonnenkult zusammenhängende Zwecke, genutzt. Zwei dieser Steinscheiben an der Nordseite des Felsens sind nicht ganz herausgelöst worden und daher erhalten geblieben (Bilder 5-6). Ihre Verwendung als Mühlsteine ist auszuschließen, da diese in einer Blockabbautechnologie seit jeher gebrochen wurden. Die südlich vorgelagerten Terrassen am Königsstein sind mindestens seit dem Beginn der Jungsteinzeit vor etwa 6.000 Jahren besiedelt worden. An der nördlichen Seite ist über dies aus dem Felsen eine Nische zur Aufnahme einer christlichen Heiligenfigur mit davor befindlichen Steinpodesten erhalten (Bild 8). Dies könnte ein Indiz für eine spätere Überprägung des Christentums sein.
the salient group of sandstone rocks - also known as "The King", "Kenstein" (announcing stone) or also "Camel Rock" is well visible from afar and was obviously a central ritual place in prehistoric times. In its eastern bizarre rock more than 30 stone disks, about 1m in diameter and ca. 20-30cm thick, were cut out and used for an unknown purpose, possibly connected with a sun cult. Two of these stone disks at the north side of the rock were not completely cut out and therefore remained preserved (images 5-6). Their use as millstones is to be excluded, since millstones were always broken in a completely different way. The area south of the King Stone was settled at least since the beginning of the early stoneage about 6,000 years ago. At the northern side of the rock a niche was carved in order to place a Christian holy figure inside it (image 8). This could be an indication for a later Christianisation.




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