Roche Rock       Google Earth

Roche

in der Nähe des Sportplatzes
next to the sports field

Diese Einsiedelei aus dem vierzehnten Jahrhundert klebt gefährlich an einem natürlichen Granit-Felsblock am Rande des Goss Moores und man sagt, es sei die letzte Ruhestätte eines Aussätzigen, der von seiner Tochter am Leben gehalten wurde indem sie ihm täglich Nahrung und Wasser brachte. Hier spielt auch die cornische Legende von dem Schurken Jan Tregeagle, der unter anderem einen Erben ermordete, um sich Reichtum anzuhäufen. Er wurde dazu verurteilt, mit einer löcherigen Muschelschale den sagenhaften, bodenlosen See Dozmary Pool auszuschöpfen. Vor den Qualen dieser unlösbaren Aufgabe ergriff er in einer stürmischen Nacht die Flucht durch das Bodmin Moor, wo er von einer Meute kopfloser Hunde gehetzt wurde. Als er die Einsiedelei am Roche's Rock erreichte, versuchte er durch das Fenster in das Allerheiligste der Kapelle zu flüchten, blieb aber im Fensterrahmen stecken, wobei sein Hinterteil den wütenden Hunden ausgesetzt war. Nach zwei Tagen konnte der Einsiedler das irrsinnige Geschrei des Schurken nicht mehr ertragen und holte zwei Geistliche herbei, die Tregeagle an die Bucht von Padstow verbrachten und ihn dazu verdammten, dort für den Rest seines Lebens Seile aus Sand zu flechten.
This fourteenth-century hermitage clinging perilously to the granite outcrop on the edge of Goss Moor is thought to have been the last resting place of a leper, kept alive by his daughter who brought him food and water each day. The Hermitage is also asssociated with the folktale of a Cornish scoundrel, Jan Tregeagle, who amongst other things murdered a succesion of his wives and children, so that he might amass a fortune. Once convicted, he was sentenced to drain the fabled bottomless Dozmary Pool with a leaky limpet shell. Tortured with the impossibility of the task, one stormy night he managed to escape across Bodmin Moor pursued by a pack of headless hounds. On reaching the Hermitage he thrust hes head trough the open window to reach the sanctuary of the chapel, but his body remained outside, exposed to the hounds' fury. After two days the hermit could no longer bear to hear the terrible screaming and called two saints who took Tregeagle away to Padstow Beach where he was confined and ordered to weave rope with sand for the rest of his life.



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