Steinkistengrab in Sion       Google Earth

Sion / Wallis

am westlichen Stadtrand südlich der Rue du Petit Chasseur, kurz hinter dem Abzweig der Rue des Amendiers
west off towncentre, south of Rue du Petit Chasseuer, short distance from crossroads with Rue des Amendiers

bei Kanalarbeiten in den 1960er Jahren entdeckten Arbeiter seltsame Steine, die sich bei nachfolgenden Ausgrabungsarbeiten als ein vollständig erhaltenes Steinkistengrab und die Reste von zwei weiteren Kistengräbern entpuppten; gleichzeitig wurden elf Menhire bis zu drei Metern Höhe ausgegraben. Offensichtlich wurden diese Megalithbauten bereits vor Tausenden von Jahren durch eine Überschwemmung im Rhonetal unter Schlamm und Geröll begraben. Das Steinkistengrab von Sion befindet sich heute in einem schmucklosen und stets verschlossenen Glaspavillon, der jegliche "megalithische Ausstrahlung" zerstört, aber das große, grazile Grab wenigstens vor Vandalismus schützt. In diesem Galeriegrab wurden Reste von neun Bestattungen gefunden, die aber nicht ausschließlich aus der Entstehungszeit der Anlage stammen. Die Fundstücke sind teilweise den Glockenbecherleuten zuzuordnen, die in der Übergangszeit der Steinzeit zur Bronzezeit lebten und diese Grabanlagen weiter verwendeten. Auf der Grünfläche vor dem Glaspavillon (Bild 6) stehen die bei den Ausgrabungen gefundenen Menhire vor einer Kulisse von einfallslosen Betonbauten.
in the 1960s drain workers discovered strange stones, archaeologists were called and the stones turned out as one huge and completely preserved cist tomb and the remains of two smaller ones. Also eleven menhirs up to 9,85ft high were excavated. Obviously these megalithic buildings were buried under mud an rubble thousands of years before by an inundation in the Rhone Valley. The cist grave of Sion is today in a plain and always locked glass pavilion, which destroys any "megalithic feelings", but at least it protects the large, grazile grave against vandalism. In this gallery grave the remains of nine funerals were found, however not all of them originate from the time of the origin of the grave. The findings are to be assigned partly to the beaker people, which lived in the transition period of the stoneage to the bronzeage,who used those graves in later times. On the square next to the glass pavilion (image 6) the menhirs were re-erected in front of some unimaginative concrete buildings.




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