Stonehenge               Google Earth

Amesbury / Wiltshire

ca. 3 km westlich zwischen der A360 und A303, gut beschildert
about 1,5 miles west between A360 and A303, well signposted

Ein magischer Ort, der keinen Besucher unverzaubert lässt, der in den Weiten von Salisbury das Ehrfurcht gebietende Stonehenge am Horizont erblickt. Es gibt nichts Vergleichbares auf der ganzen Welt. Vor 5.000 Jahren begonnen und mehrfach in den folgenden Jahrhunderten geändert, können wir nur vermuten, warum Stonehenge überhaupt existiert. In der jüngeren Vergangenheit wurden viele Vermutungen angestellt, vom römischen Tempel, Druidenkult, griechischer Architektur bis hin zu Landeplätzen für UFO's. Hierfür gibt es keinerlei Beweise, aber sicher ist, dass die Hauptachse von Stonehenge exakt auf die Sommer- und Wintersonnenwende ausgerichtet ist. Es gibt noch weitere Orientierungspunkte, wie z.B. Ausrichtungen nach Auf- und Untergang des Mondes. All dies lässt darauf schließen, dass Stonehenge für Feierlichkeiten und Versammlungen hinsichtlich wichtiger kalendarischer Ereignisse diente. Es ist schon beeindruckend, was für eine Leistung die Erbauer erbrachten. Es ist für uns heute kaum vorstellbar, wie diese Menschen nur mit primitivsten Werkzeugen diese riesigen Steine brachen und formten. Ganz besonders beeindruckend ist, dass diese massiven Trag- und Decksteine sogar mit Nut und Feder verbunden und die Decksteine so kreissegmentförmig gestaltet wurden, dass sich letztendlich die Kreisform ergab. Auch handelt es sich nicht um Steine, die in der näheren Umgebung gefunden wurden; einige stammen aus den Marlborough Downs, einer Hügelkette in ca. 32 km Entfernung und die kleineren Blausteine wurden aus den Preseli Mountains aus Süd-Wales hierher gebracht! Ohne Maschinen oder Straßen, wie wir sie kennen, ist hier ein außerordentliches Kunststück vollbracht worden. Aus der Ferne mag Stonehenge enttäuschend klein aussehen, da wir heutigen Menschen an riesige Gebäude gewöhnt sind, aber steht man vor dem Monument, ist man überwältigt, wenn man sich der Tatsache bewusst ist, dass einige der Decksteine jeweils über 50 Tonnen wiegen. Dies sind die harten Tatsachen, die Stonehenge beschreiben und uns vergegenwärtigen, was die ersten Bewohner dieser Landschaft vollbracht haben, auch wenn uns die Gründe hierfür im Verborgenen bleiben. Das Geheimnis von Stonehenge ist von Dauer wie die Steine, aus denen es erbaut wurde. Aber es wird ständig weiter spekuliert, wie beispielsweise in dem Zeitungsartikel vom 12. Februar 2003.
One piece of magic that never fails to cast a spell over the traveller is the awe-inspiring sight of Stonehenge appearing on the horizon as one crosses Salisbury Plain. There is nothing quite like this famous prehistoric monument anywhere else in the world. Started 5,000 years ago and remodelled several times in the following centuries, we can only really apply supposition and guess-work to interpret the reasons for Stonehenge's existence. In more recent times a great many unlikely suggestions have been advanced as to the purose and origin of the stones, ranging from Roman temple and druids to spaceship launch pads and ancient Greek architects. There is no evidence for any of these, but one fact is certain: the major axis of Stonehenge was carefully aligned with the midwinter und midsummer sun. There are other alignments too, such as with the rising and setting of the moon, and all these point to Stonehenge being built for ceremonies to mark the annual calendar and seasons. What incredible lenghts the prehistoric builders went in construction such a monument. It is hard for us to imagine how, with only primitive tools to help them, men cut and shaped these huge stones. Even more extraordinary, the massive stone lintels are mortice-and-tenoned to the uprights upon which they rest, and are curved to follow the circumference of the circle. Nor were they local stones - some were brought 20 miles from the Marlborough Downs, but the smaller Bluestones were brought from the Preseli Mountains in south-west Wales! Without machines or roads as we know them, it was a quite exceptional feat of organization. From afar, Stonehenge may seem disappointingly small, for we are used to being dwarfed by modern buildings. Close to, its grandeur is clear. Bear in mind that some of the stones making up the outer ring and inner horseshoe of upright with lintels weigh over 50 tons each. These are the hard, bare facts about this monument, which tell us what great things the earliest inhabitants of these islands could achieve - even if we remain unclear about their purpose. The mystery surrounding Stonehenge still seems as perpetual as the stones themselves. But archaeologists are still discovering news: read the article from The Times, Tuesday, February 2003.



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